Konfigurierbare Prognosen (neuer Standard)

Hinweis

Falls Ihr Alasco Account vor dem 13.10.2020 erstellt wurde, steht Ihnen eine alte Berechnungslogik der Prognosen zur Verfügung (früher Standard). In den Stammdaten können Admins unter dem Menüpunkt "Prognoseeinstellungen" auswählen, ob die alte Berechnungslogik,  "vordefiniert",  oder die neue, "konfigurierbar (empfohlen)", angewendet werden soll. Diese Einstellung gilt für den gesamten Alasco Account.

Der restliche Beitrag beschreibt die Funktionsweise der "konfigurierbaren" Prognose Einstellung. Die Funktionsweise der älteren Einstellung "vordefiniert" wird im Beitrag Vordefinierte Projektprognosen beschrieben. 

Allgemein

Grundsätzlich wird in Alasco zwischen Projektprognosen und Auftragsprognosen unterschieden. Beide Arten der Prognose können jeweils in unterschiedlichen Szenarien dargestellt werden, dem Real-Case und Worst-Case. Bei beiden Arten der Prognose handelt es sich um eine Prognose der Kosten.

 

Projektprognosen 

Die Projektprognosen dienen dazu, schnelle Aussagen über den Projekterfolg im Ganzen treffen zu können. Projektprognosen können Sie sich auf den Dashboards, der Detailseite einer Vergabeeinheit, sowie in der Kostenüberwachung anzeigen lassen.

Die Projektprognosen finden Sie in der Kostenüberwachung als die beiden Spalten "Projektprognose (Real-Case)" und "Projektprognose (Worst-Case)".

 

Berechnung

Die Berechnung der Projektprognosen erfolgt durch Aggregation aller Daten einer Vergabeeinheit. Diese wiederum resultieren entweder aus dem aktuellen Budget einer Vergabeeinheit oder durch Aggregation der Auftragsprognosen darunter. 

Da in manchen Fällen das aktuelle Budget für die Berechnung verwendet wird, können Projektprognosen nur auf Ebene der Vergabeeinheit (oder höher) berechnet werden und nicht auf der darunter liegenden Ebene (Aufträge).

Maßgeblich für die Verwendung von entweder "aktuellem Budget" oder "Auftragsprognosen" ist jeweils der Status der einzelnen Vergabeeinheiten.

 

Projektprognosen

Budgetiert

Vergabeeinheiten mit dem Status "Budgetiert" gehen mit dem aktuellen Budget in die Projektprognosen ein.

Vergeben und Schlussgerechnet

Alle anderen Vergabeeinheiten, also mit den Status "Vergeben" und "Schlussgerechnet", gehen mit der Summe der Auftragsprognosen in die Projektprognosen ein. Hierbei wird z.B. die Summe der Real-Case Auftragsprognosen für die Real-Case Projektprognose verwendet. Analog dazu geht die Summe der Worst-Case Auftragsprognosen in die Worst-Case Projektprognose ein.

Reserve

Vergabeeinheiten vom Typ "Reserve" gehen in Höhe des aktuellen Budgets, jedoch nur in die Worst-Case Betrachtung der Projektprognose ein.

Hinweis

Falls ihr Alasco Account vor Kalenderwoche 42 (2020) erstellt wurde, steht Ihnen eine alte Berechnungslogik zur Verfügung. In den Stammdaten können Admins unter dem Menüpunkt "Prognoseeinstellungen" auswählen, ob die alte Berechnungslogik  "vordefiniert"  oder die neue "konfigurierbar (empfohlen)" angewendet werden soll. Diese Einstellung gilt für den gesamten Alasco Account.

Eine genaue Aufführung der Unterschiede finden Sie in folgendem Artikel in unserem Help Center: Vordefinierte Projekt Prognosen (nicht mehr empfohlen).


Auftragsprognosen

Die Auftragsprognosen dienen dazu, schnelle Aussagen über mögliche Entwicklungen eines einzelnen Auftrages treffen zu können. Die Auftragsprognosen werden wie oben beschrieben in manchen Fällen zur Berechnung der Projektprognosen verwendet.  

Die Auftragsprognosen finden Sie in der Kostenüberwachung als die beiden Spalten "Auftragsprognose (Real-Case)" und "Auftragsprognose (Worst-Case)".

 

Berechnung

Die Berechnung der Auftragsprognosen kann für beide Fälle (Real- und Worst-Case) durch einen Admin in den Stammdaten unter dem Menüpunkt "Prognoseeinstellungen" frei konfiguriert werden. Diese Einstellung gilt für den gesamten Alasco Account.

Je nach Status eines Auftrages werden entweder das Maximum aus Soll- vs. Ist-Kosten oder nur die Ist-Kosten für die Berechnung der Auftragsprognose verwendet.

Auftragsprognosen

Fall 1: Auftrag ist im Status "geplant", "beauftragt" oder "teilschlussgerechnet"

Auftragsprognose (Real-Case) = Maximum aus Soll-Kosten vs. Ist-Kosten (Real-Case)

Auftragsprognose (Worst-Case) = Maximum aus Soll-Kosten vs. Ist-Kosten (Worst-Case) 

Fall 2: Auftrag ist im Status "schlussgerechnet"

Auftragsprognose (Real-Case) = Ist-Kosten (Real-Case)

Auftragsprognose (Worst-Case) = Ist-Kosten (Worst-Case)

Soll- und Ist-Kosten

Soll-Kosten

Sie können frei konfigurieren inwiefern geplante Aufträge, Hauptaufträge, anerkannte Nachträge, offene Nachträge, Rückstellungen, Risiken, geplante Forderungen und realisierte Forderungen in den Auftragsprognose-Szenarien berücksichtigt werden sollen.

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Ist-Kosten

Sie können frei konfigurieren inwiefern freigegebene Beträge, vertragliche Einbehalte, weitere Einbehalte, geplante Forderungen, sowie realisierte Forderungen in den Auftragsprognose-Szenarien berücksichtigt werden sollen.

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Soll- und Ist-Kosten können Sie in den Stammdaten des Accounts unter dem Menüpunkt "Prognoseeinstellungen" im Untermenü "Auftragsprognose" frei definieren.

 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass in Alasco alle Soll- und Ist-Kosten, die in die Real-Case Prognose addiert werden auch zwangsläufig in der Worst-Case Prognose berücksichtigt werden müssen. Andersherum werden alle Kosten, die in der Worst-Case Prognose abgezogen werden in der Real-Case Prognose ebenfalls abgezogen. Die jeweilige Schaltfläche wird dann in grau dargestellt und kann erst wieder geändert werden, sobald der Haken bei der jeweils anderen Prognose entfernt wurde.

 

 

RECHTLICHES

 

 

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